Fellner fordert Vorverlegung der Sommerferien

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„Die hochsommerlichen Hitzetage rücken immer mehr nach vorne: Der Juni ist heute das, was vor Jahrzehnten der August gewesen ist – und das mit einigen Graden mehr jenseits der 30er Marke. Die Klassenzimmer werden zu Hitzestau-Zonen. Es ist Zeit, darauf zu reagieren. Nämlich mit einer Vorverlegung der Sommerferien Ende Juni“,

fordert Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner ein rasches Handeln des Bundes. Für Kärnten würde das bedeuten: Ab in die Ferien ginge es zwei Wochen früher als bisher. Der Landeshauptmann betont:

„Wer sagt, dass wir starr an einer Ferienregelung festhalten müssen, die vor 80 Jahren fixiert worden ist? Historisch gesehen waren die Sommerferien an die landwirtschaftlichen Erntezeiten angepasst. Heute holt der Landwirt ja auch dann die Ernte ein, wenn sie reif ist und nicht, wann es vor 80 Jahren üblich gewesen ist.“

Tatsächlich hat sich die landwirtschaftliche Haupternte durch anhaltende Hitze und Trockenheit im Frühsommer bereits um rund 14 Tage nach vorne verschoben. „Es ist Zeit, dass wir bei den Sommerferien nachziehen – zum Wohle unsere Kinder und der Lehrerschaft“,

fordert Fellner.

„Das hätte einen zweiten entscheidenden Vorteil: Die Herbstferien würden dann tatsächlich Sinn machen. Zwischen dem Ende der Sommerferien und dem Start der Herbstferien hätte man zwei Wochen mehr Unterrichtszeit. Zwei Wochen, die unterrichtstechnisch wichtig sind und die die Herbstferien auch aus pädagogischer Sicht sinnvoller machen“,

ist der Landeshauptmann überzeugt. Seit Jahren ist zu beobachten: Hitzetage im Juni nehmen markant und kontinuierlich zu. Sie bringen Schulen an ihre Grenzen und machen Schülerinnen, Schülern und Pädagogen schwer zu schaffen.

„Wir können und dürfen nicht tatenlos zusehen. Eine verantwortungsvolle Politik muss reagieren“,

fordert LH Fellner den Bund auf,

„rasch zu handeln und sicherzustellen, dass wir bereits im nächsten Jahr früher in die Sommerferien starten können.“