„Das wäre keine Strukturreform, sondern ein Kahlschlag. Allein im Burgenland wären drei von fünf Klinikstandorten gefährdet. Genau deshalb werde ich weiter massiv dagegen ankämpfen, die Spitalskompetenzen von den Ländern auf den Bund zu übertragen“,
„Spitalsschließungen, wie sie aus dieser Studie abgeleitet werden könnten, wird es in Kärnten nicht geben. Wir stehen für eine moderne, zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung. Wofür wir sicher nicht zu haben sind, ist ein Kahlschlag im ländlichen Raum.“
„Darauf können sich die Kärntnerinnen und Kärntner verlassen. Spitalsschließungen sind in Kärnten kein Thema, das ist auch ganz klar im Regierungsprogramm verankert“,
„Wer unter dem Deckmantel einer Gesundheitsreform Krankenhausstandorte zusperren will, wird auf den entschiedenen Widerstand Kärntens stoßen“,
„Seit Monaten erklären Vertreter der Bundesregierung und vor allem Spitzenpolitiker der ÖVP, dass es eine stärkere zentrale Steuerung des Spitalswesens braucht. Tatsächlich ist zu befürchten, dass unter dem Schlagwort ‚Zentralisierung‘ der Weg für Klinikschließungen und Leistungskürzungen vorbereitet wird – vor allem in ländlich geprägten Regionen. Die GÖG-Studie soll dafür offenbar den fachlichen Unterbau liefern. Und dass Bundeskanzler Stocker in einem Interview heute ‚keine Garantien‘ für kleinere Standorte abgeben will, spricht Bände. Umso deutlicher meine Warnung: Hände weg von unseren Spitälern!“
„Das Burgenland hat seine Gesundheitsversorgung in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt und aus eigenen Mitteln massiv investiert, um eine wohnortnahe Versorgung auf hohem Qualitätsniveau sicherzustellen. Die Diskussion über ‚Gastpatienten‘ hat uns in diesem Kurs bestärkt. Bei uns gilt eine Fünf-Spitäler-Garantie, weil dieses Angebot den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht. Diese Entwicklung werden wir uns durch eine fehlgesteuerte Reformdiskussion sicher nicht zurückdrehen lassen“,
„Der Plan bildet Schwerpunkrankenhäuser ab, er verfolgt eine klare Strategie. In Summe ergibt er das große ganze der Spitalsversorgung in Kärnten. Würde man hier einzelne Standorte de facto wahllos eliminieren, kracht die Gesamtstruktur zusammen“,
„Wenn Krankenhausstandorte lediglich anhand starrer Schwellenwerte wie Bettenzahl oder einzelner medizinischer Schwerpunkte bewertet werden, entsteht ein völlig verkürztes Bild der tatsächlichen Versorgungsrealität. Wer seriös über die Zukunft unserer Spitäler entscheidet, muss Leistungsumfang, Qualität, regionale Verantwortung, Erreichbarkeit und ambulante Versorgungsangebote gemeinsam betrachten. Alles andere wäre eine technokratische Sichtweise, die der Versorgung der Patientinnen und Patienten nicht gerecht wird“,

