Beeindruckende Einblicke in die Geschichte unserer Region

Die archäologischen Grabungen hinter dem Gemeindezentrum Kirchbach haben bedeutende Überreste einer römischen Siedlung freigelegt. Das Grabungsteam rund um Paul Bayer und Projektleiter Heimo Dolenz legte dabei Mauerreste, Münzen, Ziegel sowie Reste einer antiken Heizungsanlage frei. Die Funde belegen, dass sich an diesem Standort vor rund 2.000 Jahren ein repräsentatives römisches Landgut befand.
Die Anlage wurde über mehrere Jahrhunderte genutzt und lag an einer wichtigen römischen Verkehrsverbindung. Mit den Grabungen konnten wertvolle Erkenntnisse zur Geschichte des Gailtals gewonnen werden.

Bürgermeister Markus Salcher betonte die Bedeutung der Ausgrabungen für die Region: Diese Funde sind ein bedeutendes Zeugnis unserer Geschichte und leisten einen wertvollen Beitrag zum historischen Verständnis des Gailtals. Es freut mich, dass wir dieses Projekt gemeinsam erfolgreich umsetzen konnten.

Die Grabung erfolgte auf dem Grund der Pfarre Kirchbach und wurde als LEADER- und ORE-Projekt mit rund 100.000 Euro gefördert. Nach Abschluss der wissenschaftlichen Untersuchungen wird das Areal aus konservatorischen Gründen wieder zugeschüttet. Die gewonnenen Erkenntnisse bleiben jedoch als wertvolles Stück Regionalgeschichte erhalten.