Landesrätin Beate Prettner nahm an der traditionellen Seeüberquerung teil. Das „Blaue Band“ geht an Alexander Urschitz – heuer gab es erstmals auch eine Teamwertung.
Zum bereits 60. Mal absolvierten heute, Sonntag (3. August 2025), trotz Regen und Kälte 91 Schwimmerinnen und Schwimmer die rund 750 Meter von der Faaker-See-Insel bis ins Gemeinde-Strandbad Faak, die Wasserrettung Faaker See veranstaltete die traditionelle Seeüberquerung um das „Blaue Band vom Faaker See“. Die Veranstaltung steht einerseits für sportliche Leidenschaft am Wasser und erinnert auch an Harald Bader, der Rettungstaucher ist 1964 verstorben.
„Die Wasserrettung ist immer zur Stelle, wenn es um die Sicherheit an unseren Seen und Flüssen geht. Gerade in herausfordernden Situationen – etwa durch plötzliche Wetterumschwünge oder Unachtsamkeit – ist ihr rasches und kompetentes Eingreifen von unschätzbarem Wert“,
so Landesrätin Beate Prettner, die in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser vor Ort war und als begeisterte Schwimmerin selbst die 750 Meter absolvierte (sie erreichte Bronze in ihrer Altersklasse).
So sorgte die Wasserrettung Faaker See selbstverständlich auch beim „Blauen Band“ für die Sicherheit der Hobby-Schwimmerinnen und -Schwimmer sowie Sportlerinnen und Sportler.
„Wir freuen uns besonders, dass wir auch heuer wieder Schwimmerinnen und Schwimmer begrüßen konnten, die jedes Jahr bei jedem Wetter mitmachen“,
so Einsatzstellenleiter Daniel Fleischhacker.
Siegerzeit: 9:18
Das „Blaue Band vom Faaker See“ holte sich heuer Alexander Urschitz in einer Zeit von 9:18 – er absolvierte die Strecke am schnellsten. Auch im Vorjahr war Urschitz der schnellste Schwimmer. Zum 60. Jubiläum gab es heuer erstmals auch eine Teamwertung, welche das Team „Schwimmenten“ (Ulf Moser, Lara Moser und Günther Kleewein) mit einer Durchschnittszeit von 16:11 für sich entscheiden konnte. Schnellste Dame war Kaya Hübel (10:31).
Vielseitiges Aufgabengebiet der Wasserrettung
Die Wasserrettung Faaker See zählt aktuell über 550 Mitglieder, davon 140 aktive. Zu rund 50 bis 60 Alarmeinsätzen wird die Wasserrettung jährlich gerufen, darunter fallen sturmbedingte Einsätze, Taucheinsätze, Personensuchen oder Hoch- und Wildwassereinsätze in Schluchten und an Flüssen. Die Wasserretterinnen und Wasserretter sind also nicht nur am Faaker See zur Stelle, sondern wo sie eben gebraucht werden – speziell in ganz Mittel- und Oberkärnten. Hinzu kommen Hilfestellungen im Strandbad Faak – vom Pflaster bis zum Bienenstich.
„Und wir decken auch First-Responder-Einsätze mit ab“,
so Fleischhacker.
Seit zwei Jahren gibt es in Faak auch einen Außenstützpunkt des Polizeihubschraubers, der die Einsatzkräfte zu entfernteren Einsatzorten bringt. Schwerpunkte der Wasserrettung Faaker See bilden die Jugendarbeit und Prävention in Form von Schwimmkursen, die über den ganzen Sommer angeboten werden und sehr schnell ausgebucht sind.
Die Wasserrettung ist übrigens auch Partner des Landes Kärnten im Rahmen der Schwimmoffensive „Schwimm dich fit“, die seit 2020 angeboten wird. Die Initiative zielt darauf ab, Kindern über Kindergärten, Volksschulen und über die „Gesunden Gemeinden“ das Schwimmen beizubringen. Die Schwimmkurse, vom Land Kärnten gefördert, sind kostenlos.
Quelle: LPD Kärnten

