LH Kaiser, LR Fellner im Austausch zu Sicherheitsthemen – Von der geopolitischen Lage bis zum Koralmtunnel – Letzter Sicherheitsgipfel für Katastrophenschutzbeauftragten
In Kärnten stimmen sich Politik, Behörden, Fachabteilungen, Einsatzkräfte, Bundesheer, Organisationen und Fachleute auf Initiative von Landeshauptmann Peter Kaiser eng und regelmäßig zu Sicherheitsthemen ab.
Heute, Donnerstag, fand wieder ein Sicherheitsgipfel statt. Seitens der Landesregierung nahmen neben Kaiser auch die Landesräte Daniel Fellner und Sebastian Schuschnig teil. Der letzte Sicherheitsgipfel vor dem Ruhestand war es für den Katastrophenschutzbeauftragten des Landes, Markus Hudobnik. Kaiser dankte ihm namens des Landes für seinen stets vorbildlichen Einsatz:
„Du bis jemand, auf den man sich immer zu 100 Prozent verlassen kann.“
Kaiser ging in seiner Wortmeldung vor allem auf die geopolitische Lage ein, erwähnte dabei den Angriff Israels auf die Hamas in Katar und den Drohnen-Vorfall in Polen. Auch die Äußerungen von Präsident Donald Trump, das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenennen zu wollen, unterminiere Schutz- und Sicherheitsgefühle.
„Wir brauchen eine möglichst geeinte EU in Wirtschafts- und Verteidigungspolitik, um ein Faktor zu sein“,
betonte der Landeshauptmann.
Als weitere Punkte sprach er die Kärnten-Steiermark-Konferenz und die gestrige Sitzung des Gemeinsamen Komitee Kärnten-Slowenien an. Mit Slowenien sei auch über den Einsatz am Peršmanhof gesprochen worden. Im Mittelpunkt sei aber das gute Verhältnis zueinander gestanden. Ein Thema mit der Steiermark sei die Sicherheit im Koralmtunnel gewesen.
Auf den 33 Kilometer langen Koralmtunnel ging auch Landesrat Fellner als Feuerwehr- und Katastrophenschutzreferent ein. Man habe sich hier intensiv auf mögliche Szenarien vorbereitet.
„Um gut abgestimmt zu sein, haben wir dafür eine ständige, interdisziplinäre Kommission eingerichtet“,
erklärte er.
Außerdem hob er den österreichweiten Zivilschutzprobealarm am 4. Oktober hervor. Dabei werde es zu einer Testung der 882 Sirenen in Kärnten, des Systems AT-Alert und damit zu einer weiteren wichtigen Bewusstseinsbildung der Bevölkerung kommen.
Quelle: LPD Kärnten

