Drau Uferreinigung 2025

Fotohinweis: Stefan Salzmann
Inklusive Begleitung konnten rund 40 BesucherInnen gezählt werden, es wurden auf zwei Abschnitten verteilt insgesamt 16 Kilometer Flussstrecke, und somit beidseitig 32 Kilometer Ufer gereinigt.
Die befahrene Strecke befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Ruden, Neuhaus und Lavamünd. Neu dabei war in diesem Jahr die Wasserrettung Wolfsberg, die für die Sicherheit im unteren Flussabschnitt gesorgt hat.

Die Aktion zeigt Wirkung – Rückläufige Müllmenge als Erfolg

Durch die in den ersten Jahren erfolgte Grundreinigung wurde der lange Zeit nicht entfernte Müll wie z.B. Autoreifen, Boote, Fahrräder oder Kanister erfolgreich entsorgt.
Es gab dieses Jahr trotzdem viel Verpackungsmaterial wie Flaschen, Dosen, Styropor und auch Baumaterialien, die aufgefunden und entsorgt wurden.
Die Ortsgruppe der Wasserrettung Lavamünd mit Rene Götsch, die Einsatzstellen der ÖWR St. Paul mit Nicole Diex, St. Andrä im Lavanttal mit Markus Joham und Wolfsberg mit Erwin Klade sorgten mit zwei Booten und einem großen Team erneut für die Sicherheit der TeilnehmerInnen.
Da auch der heimische Tourismus von einem nachhaltigen Naturerlebnis profitiert, nahm Nicole Malle für die Tourismusregion Klopeinersee-Südkärnten-Lavanttal tatkräftig an der Aktion teil.

190 Kilogramm Müll entfernt

Insgesamt konnten 190 Kilogramm Müll an den Abfallwirtschaftsverband Lavanttal mit Geschäftsführer Markus Kleinszig zur fachgerechten Verwertung übergeben werden, damit wurde gemeinsam mit den Funden aus den Vorjahren die „Erste Tonne Müll“ aus der Drau überschritten.
Beim abschließenden Grillbuffet im Restaurant Laquamünd (Lubi und Oliver Götsch) sorgte DJ BeeGee (Bernhard Grubelnig) für eine angenehme Stimmung, der abendliche Ausklang war erneut von einem malerischen Sonnenuntergang über der Unterkärntner Landschaft begleitet.

Abschließendes Statement BGM Stefan Salzmann:

Auch in diesem Jahr konnte wieder viel Unrat beseitigt werden, die treue Gruppe der Uferreiniger wurde inzwischen zum großen Freundeskreis, der sich auch abseits dieser Aktion zu Ausfahrten trifft. Die Wassersportler nehmen dabei den gefundenen Müll mit, und entsorgen ihn zum Teil privat.
Die Kooperation von Wassersport, Umweltschutz und Tourismus folgt einem gemeinsamen Ziel:
Eine saubere Natur für Einheimische und Gäste schaffen, und den Gewässerschutz als gemeinschaftliche Aufgabe für unsere Gesellschaft etablieren!
Ich bedanke mich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren Einsatz, und bitte um Berücksichtigung in der Berichterstattung ihres Mediums.
Rückfragen:
BGM Stefan Salzmann, 0664 203 8659 oder stefan.salzmann@ktn.gde.at
AWV Geschäftsführer Markus Kleinszig, 0664 116 1977 oder markus.kleinszig@ktn.gde.at

FAQ 2025, Nachgang:

Wer organisierte die Veranstaltung?

Stefan Salzmann als Privatperson, mit Unterstützung des Abfallwirtschaftsverbandes (AWV) Lavanttal. 

Was ist der Hintergrund der Veranstaltung?

Ich habe bei meinen SUP-Fahrten auf der Drau sehr viel Müll, wie z.B. Plastikflaschen, Styropor, Aludosen und Freizeitgegenstände wie Bälle oder Campingutensilien, entlang der Ufer und in den Schilfgürteln entdeckt.

Nachdem es auf den Bergen (Alpenverein, Naturfreunde etc.) und den Seen bereits Flurreinigungen gibt, aber an den Flüssen bislang in unserer Gegend noch nicht, habe ich mich entschieden, etwas zu tun.

Die Kombination des Trendsports SUP + Müllsammeln hat sich als gute Entscheidung erwiesen. Inzwischen sind auch Kajak- und KanufahrerInnen die den Abschnitt gerne nutzen, auf die Aktion aufmerksam geworden.

Wie viele Kilometer werden gesäubert?

Die Strecke verläuft von Ruden bis nach Lavamünd, insgesamt werden 16km Fluss (und damit 32km Ufer) gesäubert.

Die Gemeinden Lavamünd und Neuhaus sind Teil des Verbandsgebietes des Abfallwirtschaftsverbandes Lavanttal, und zugleich die „Endstation“ der Drau in Österreich. 

Wie viele Stunden wurde gearbeitet?

Die Veranstaltung dauerte von 9-16 Uhr, wir waren dabei mehr als 5 Stunden auf dem Wasser.

Wie viele Menschen haben teilgenommen? 

Es waren inkl. Begleitung und Ehrengästen rund 40 Personen beteiligt.

Was waren die Aufgaben der Wasserrettung?

Die Wasserrettung Wolfsberg, St. Andrä, St. Paul und Lavamünd waren vor Ort, und haben durch ihre Anwesenheit (Bereitschaft) für die notwendige Sicherheit gesorgt. Ebenso wurden mit den zwei Booten schwere und große Fundstücke direkt aufgenommen und abtransportiert.

Wie viele Kilogramm Müll wurden 2025 aus der Drau gezogen? 

Es wurden rund 190 KG beim AWV in Hart / Lavamünd gewogen.
Der Müll wurde dort bereits fachgerecht entsorgt.