„Du bist nicht allein“: Unterstützung für junge Menschen nach Vorfall in Graz

Fotohinweis: Pixabay/Bob Dmyt
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Der tragische Vorfall in Graz hat auch in Kärnten Betroffenheit, Trauer und Verunsicherung ausgelöst. Besonders Kinder und Jugendliche reagieren sensibel auf solche Ereignisse – sei es durch Ängste, Rückzug oder offene Fragen, die schwer zu beantworten sind. Um junge Menschen in dieser belastenden Situation nicht alleine zu lassen, weist das Land Kärnten auf bestehende psychologische und psychotherapeutische Unterstützungsangebote hin.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner, Bildungslandesrat Daniel Fellner und Landesrätin Sara Schaar, Referentin für Kinder- und Jugendhilfe:

„Die Ereignisse in Graz erschüttern uns alle. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Familien. Aber auch bei jenen Kindern und Jugendlichen, die mit Angst, Unsicherheit oder emotionalem Stress auf solche Geschehnisse reagieren. Niemand soll mit diesen Gefühlen alleine bleiben müssen. Wir stellen in Kärnten ein breites Netz an psychologischen und psychotherapeutischen Angeboten bereit – kostenlos, vertraulich und professionell. Bitte zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen – für sich selbst oder für Ihr Kind.“

Extra Kapazitäten geschaffen

„Für Kinder und Jugendliche sind in allen Bezirken für Krisengespräche Kapazitäten frei oder aufgrund der aktuellen Situation freigeschaufelt worden“,

berichtet Julia Aichernig vom „wohin“-Team, dem Kärntner Soziallotsen.

„Die Kärntner Soziallandschaft hält hier fest zusammen!“

Das „wohin“-Team hat Einrichtungen in ganz Kärnten, die Unterstützungsangebote bieten, eigens kontaktiert und sich nach ihren Kapazitäten erkundigt.  
Konkret stehen in Kärnten folgende Anlaufstellen zur Verfügung: Psychosoziale Anlaufstellen (PDF anbei)
Natürlich stehen auch die Kärntner Jugendzentren in allen Bezirken bereit, um Jugendliche aufzufangen.

„In so schweren Tagen wie diesen, ist es selbstverständlich zu helfen. Schulpsychologinnen und -psychologen aus Kärnten werden ihren Kolleginnen und Kollegen in Graz unterstützend zur Seite stehen und sich der Schülerinnen und Schülern annehmen. Die Aufarbeitung dieser Tragödie wird sehr lange Zeit in Anspruch nehmen, jede helfende Hand wird gebraucht“,

so Bildungsreferent Fellner abschließend. 
Quelle: LPD Kärnten