„Künstliche Intelligenz in der Erwachsenenbildung – Chancen und Risken“
unter diesem Titel steht der Tag der Erwachsenenbildung heute, Donnerstag, im Kärnten Museum.
„Die KI ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern prägt unseren Alltag und vor allem auch die Entwicklungen in der Bildung“,
betonte Landesrat Peter Reichmann, der sich als Referent für Erwachsenenbildung ganz besonders beim Organisationsteam der Abteilung 13 – Gesellschaft und Integration, aber auch bei den vielen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern sowie bei allen Vertreterinnen und Vertretern der Erwachsenenbildung bedankte.
„Unsere Welt verändert sich rasant – dabei ist das lebenslange Lernen eine zentrale Säule unserer Gesellschaft. Bildung ist und bleibt der Schlüssel zu einem guten Leben. Erwachsenenbildung schafft Chancen, eröffnet neue Perspektiven, stärkt die persönliche Entwicklung und fördert den sozialen Zusammenhalt“,
so Reichmann.
Jedes Engagement in diesem Bereich sei daher ein wertvoller Beitrag für das Bildungsland Kärnten. Die Künstliche Intelligenz nehme dabei eine immer wichtigere Rolle ein. Im Umgang mit der KI müssen Nutzerinnen und Nutzer vor allem für die Gefahr der digitalen Ungleichheit und die Wahrung des Datenschutzes sensibilisiert werden.
„Die KI muss aber ein Werkzeug sein, das dem Menschen dient, und nicht umgekehrt“, unterstrich Reichmann und fuhr fort: „Die Bildung bleibt ein zutiefst menschlicher Prozess. Empathie, Erfahrungen und kritisches Denken können nie durch Maschinen ersetzt werden.“
Denkanstöße und Diskussionsgrundlage gaben Birgit Aschemann vom Institut CONEDU in Graz und Andrée Feyertag vom Bibliotheksverband Kärnten mit ihren Keynotes. Die Teilnehmenden waren darüber hinaus am Nachmittag zu einer Führung durch die aktuelle Wissenswertwelt – Thema „Mission und Klimaschutz“ eingeladen.
Quelle: LPD Kärnten