INCLUSIA baut Brücken zwischen (jungen) Menschen mit und ohne Behinderung

INCLUSIA 2025: INCLUSIA-Obmann Dieter Klammer, Professor Roland Schöffmann mit Schülerinnen des RG-ORG St. Ursula, Landesrätin Beate Prettner und Co-Moderator Rene Diemschnig, Klient von Camphill Liebenfels (von links) - Fotohinweis: Büro LR.in Prettner
Mit einer bewegenden Gala endeten heute, Mittwoch (14. Mai 2025), die 21. INCLUSIA-Tage in Klagenfurt. Im Rahmen der Feier wurden zwei engagierte Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein inklusives Miteinander eingesetzt haben. Landesrätin Beate Prettner, Referentin für Chancengleichheit, würdigte die Veranstaltung als „herausragendes Beispiel gelebter Inklusion“ und betonte die nachhaltige Bedeutung des Projekts für die Soziallandschaft Kärntens.

„INCLUSIA baut seit über zwei Jahrzehnten Brücken zwischen jungen Menschen und Menschen mit Behinderung – auf natürliche, herzliche und tiefgründige Weise. Es ist ein Projekt, das nicht nur Begegnungen schafft, sondern auch Barrieren abbaut, bevor sie überhaupt entstehen können“,

so Prettner.

 Zwei Schulen ausgezeichnet

Anfang April wurden drei Tage lang Freundschaften zwischen Klagenfurter Schülerinnen und Schüler sowie Menschen mit Behinderung aus dem Alpen-Adria-Raum geknüpft. Es wurde gemeinsam gemalt, getanzt, gespielt, gelernt und gelacht.

„Insgesamt nahmen heuer 520 Schülerinnen und Schüler sowie 270 junge Menschen mit Behinderung aus dem Alpen-Adria-Raum teil“,

informierte Dieter Klammer, Obmann des Vereins INCLUSIA.
Zwei der teilnehmenden Schulen wurden im Rahmen der Gala ausgezeichnet: Je 750 Euro für die Klassenkasse, gestiftet vom Sozialreferat des Landes Kärnten, der Privatstiftung der Kärntner Sparkasse und der Kelag, erhielten das RG-ORG St. Ursula sowie jeweils die 3ci und die 3e des Ingeborg-Bachmann-Gymnasiums.

„Diese Auszeichnung ist ein Zeichen der Wertschätzung – für gelebte Solidarität, Kreativität und Offenheit“,

betonten Prettner und Klammer unisono.

 Über 8.000 Schülerinnen und Schüler erlebten Inklusion hautnah

Die Landesrätin hob die pädagogische und gesellschaftliche Wirkung des Projekts hervor:

„INCLUSIA ist ein starkes Zeichen dafür, wie gegenseitiges Verständnis, Respekt und Freude am gemeinsamen Tun unsere Gesellschaft bereichern können. Jeder Mensch – ob mit oder ohne Behinderung – bringt wertvolle Fähigkeiten und Perspektiven mit.“

Sie dankte dem Verein INCLUSIA und Obmann Dieter Klammer für die langjährige und engagierte Arbeit.

„Was hier in den vergangenen zwei Jahrzehnten aufgebaut wurde, ist beeindruckend. Über 8.000 Schülerinnen und Schüler haben durch INCLUSIA die Chance erhalten, Inklusion hautnah zu erleben – und rund 3.500 Menschen mit Behinderung aus acht Ländern konnten Teil dieses besonderen Austauschs sein.“

Quelle: LPD Kärnten