Kärntner Forst-Talente holen Spitzenplätze bei Waldolympiade und EM der Waldarbeiten

Erfolgreich: Magdalena Mandler, Johanna Zojer und Elisa Oberrauner mit LRin Marika Lagger-Pöllinger, LHStv. Martin Gruber und Litzlhof-Direktor Alois Lackner.
Mit einer feierlichen Siegerehrung ging kürzlich am Bildungszentrum Litzlhof die internationale Veranstaltung „Olympia meets Europe“ erfolgreich zu Ende. Von 19. bis 22. Mai standen dabei gleich zwei hochkarätige Wettbewerbe im Mittelpunkt: die Alpen-Adria-Waldolympiade sowie die Europameisterschaft der Waldarbeiten für Schüler und Student. Junge Forst-Athletinnen und Forst-Athleten aus zahlreichen europäischen Ländern stellten in praxisnahen Disziplinen ihr Können unter Beweis – darunter Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Fällen, Entasten, Forstparcours und Länderstafette. Besonders erfreulich verlief der Bewerb für das österreichische Team, das mehrere Spitzenplatzierungen erreichte. In der Kategorie „Precision Bucking Female“ holten Johanna Zojer den ersten Platz, Magdalena Mandler Rang zwei und Elisa Oberrauner Rang drei.

Moderne Waldarbeit

Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger gratulierte den Siegerinnen und Siegern im Rahmen der Abschlussveranstaltung persönlich.

„Die jungen Forst-Athletinnen und Forst-Athleten haben in den vergangenen Tagen eindrucksvoll gezeigt, wie anspruchsvoll moderne Waldarbeit ist. Sie verlangt Fachwissen, handwerkliches Können, Konzentration und ein hohes Maß an Sicherheitsbewusstsein. Diese Leistungen verdienen große Anerkennung“,

betonte Lagger-Pöllinger. Die Bewerbe fanden großteils direkt am Bildungszentrum Litzlhof statt, während der Forstparcours der Europameisterschaft zusätzlich an der Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach ausgetragen wurde. Insgesamt nahmen laut Veranstaltungsinformationen bei der Europameisterschaft 22 Teams aus 17 Ländern sowie bei der Alpen-Adria-Waldolympiade 24 Teams aus sieben Ländern teil.

Starker Ausbildungsstandort

Für Lagger-Pöllinger unterstreicht die Veranstaltung einmal mehr die Bedeutung des Bildungszentrums Litzlhof für die Ausbildung im ländlichen Raum:

„Der Litzlhof hat mit dieser internationalen Veranstaltung einmal mehr seine Bedeutung als starker Ausbildungsstandort für die Land- und Forstwirtschaft unter Beweis gestellt. Wer junge Menschen praxisnah ausbildet, stärkt nicht nur die Zukunft der Forstwirtschaft, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Wäldern.“

Gerade in Zeiten der Klimaveränderung brauche es hervorragend ausgebildete Fachkräfte, die mit Verantwortung und Weitblick handeln.

„Der Wald ist Lebensraum, Wirtschaftsraum und Klimaschützer zugleich. Die Teilnehmenden dieser Bewerbe stehen für eine Generation, die diese Verantwortung annimmt und die Zukunft unserer Wälder aktiv mitgestaltet“,

so die Landesrätin. Besonders hob Lagger-Pöllinger auch den internationalen Charakter der Veranstaltung hervor:

„Wenn junge Menschen aus vielen Ländern zusammenkommen, gemeinsam Bewerbe bestreiten und voneinander lernen, entsteht ein Mehrwert, der weit über den Wettbewerb hinausgeht. Die Herausforderungen unserer Wälder enden nicht an Landesgrenzen – umso wichtiger sind Zusammenarbeit, Vernetzung und gegenseitiges Lernen in Europa.“

Danksagung

Abschließend dankte die Landesrätin dem Bildungszentrum Litzlhof, dem Waldsportverein Litzlhof sowie allen Organisatorinnen und Organisatoren, Unterstützerinnen und Unterstützern für die Durchführung der internationalen Wettbewerbe.

„Diese Veranstaltung war ein starkes Zeichen für Kärnten, für die forstliche Ausbildung und für die nächste Generation an Fachkräften. Mein herzlicher Glückwunsch gilt allen Preisträgerinnen und Preisträgern – und mein Dank allen, die diese internationalen Wettbewerbe möglich gemacht haben“,

sagte Lagger-Pöllinger.
Weitere Informationen unter: www.em-litzlhof.at