Die kostenfreie Pflege-Ausbildung bleibt gesichert. Das ist eine wesentliche Maßnahme im Kampf gegen den Pflegekräftemangel.
Die Kärntner Landesregierung hat beschlossen, das Schulgeld für Ausbildungen in der Pflege und Sozialbetreuung auch künftig vollständig zu übernehmen. Damit bleiben diese Ausbildungen für Schülerinnen und Schüler kostenfrei. Die neuen Vereinbarungen mit Caritas und Diakonie gelten von September 2025 bis August 2028.
Pflege-Landesrätin Beate Prettner betont:
„Wer einen Pflege- oder Sozialbetreuungsberuf ergreifen will, darf nicht an Ausbildungskosten scheitern.“
Ziel der Maßnahme ist es, dem akuten Pflegekräftemangel entgegenzuwirken und mehr Menschen für diese Berufe zu gewinnen.
„Kostenfreie Ausbildung ist ein zentraler Hebel, um dringend benötigte Fachkräfte auszubilden und die Versorgung der Kärntner Bevölkerung langfristig zu sichern“,
so Prettner.
Ersatz des Schulgeldes
Für den Ersatz des Schulgeldes werden 2026 bis zu 1,7 Millionen Euro aus dem Pflegefonds des Bundes bereitgestellt – für insgesamt über 1.400 Schülerinnen und Schüler. Konkret beträgt das Schulgeld je Schülerin bzw. Schüler in den SOB-Schulen von Caritas und Diakonie 471 Euro pro Semester, in der HLW der Caritas sowie in den HLPS von Caritas und Diakonie 205 Euro (fünf Mal pro Semester).
Die Abwicklung erfolgt direkt mit den Schulträgern Caritas und Diakonie.
„Wir investieren gezielt in Menschen, die sich für einen anspruchsvollen und gesellschaftlich unverzichtbaren Beruf entscheiden“,
hält Prettner fest.
Quelle: LPD Kärnten

