LH Kaiser und StS Schmidt besuchen Sportinfrastruktur-Einrichtungen in Villach und Klagenfurt
In Kärnten tagten heute, Mittwoch, die Sportreferentinnen und Sportreferenten der Bundesländer. Landeshauptmann Peter Kaiser ist schon gestern, Dienstag, mit Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt in Villach und Klagenfurt unterwegs. Sie besichtigten für den Nachwuchs- über den Breiten- bis hin zum Spitzensport wichtige Infrastruktur. Startpunkt war die Stadthalle Villach, die um eine Nebeneishalle erweitert und Sitz des ersten Damen-Eishockey-
Bundesleistungszentrums werden soll. Den Abschluss bildet am Abend eine Baustellenbesichtigung beim künftigen Alpen-Adria-Sportbad in Klagenfurt.
„Moderne Sportinfrastruktur ist ein zentraler Schlüssel für eine gesunde Gesellschaft. Sie ermöglicht es uns, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Bewegung zu begeistern und damit langfristig Krankheiten und hohe Folgekosten zu vermeiden. Gleichzeitig schaffen wir damit die Basis, auf der unsere Kärntner Athletinnen und Athleten nationale wie internationale Spitzenleistungen erbringen können“,
betont Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser.
Und Staatssekretärin Schmidt ergänzt: „Investitionen in moderne Sportstätten sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Sie fördern nicht nur den Breiten- und Familiensport, sondern schaffen auch optimale Rahmenbedingungen für den Leistungssport. So ermöglichen wir sportliche Erfolge auf höchstem Niveau und stärken zugleich Gesundheit und Lebensqualität.“
Bei der Adaptierung und Erweiterung der Stadthalle Villach geht es darum, die bestehende Halle auf den für einen Leistungszentrumsbetrieb sowie für internationale Spiele notwendigen Standard zu bringen. Dabei wird auch eine zweite Eisfläche in Form einer neuen Nebeneishalle errichtet, sie soll im November bespielbar sein. Ein Verbindungstrakt soll multifunktional genutzt werden und insbesondere das erste Damen-Eishockey-Bundesleistungszentrum des Österreichischen Eishockeyverbandes – als Nationalteamstützpunkt und in Form eines Akademiebetriebes – beherbergen. Das Projekt wird von Bund, Land und Stadt Villach finanziert, vom Land kommen dafür 8,5 Mio. Euro. Bei der Besichtigung wurden Kaiser und Schmidt von Bürgermeister Günther Albel, Landtagsabgeordnete Nicole Schojer, Sporthallenchef Martin Kroissenbacher und dem Präsidenten des Österreichischen Eishockeyverbandes, Klaus Hartmann, begleitet.
Die Skisprunganlage der Villacher Alpen Arena ist im September des Vorjahres nach der Generalsanierung neu eröffnet worden. 3,1 Millionen Euro wurden insgesamt investiert. Kaiser, Schmidt und Bürgermeister Albel treffen dort auf Geschäftsführer Franz Smoliner und Obmann Andreas Sucher. Die Alpen Arena ist ein Ganzjahressportzentrum mit fünf Schanzen – im Sommer mit Keramikspuren – einer Skiroller- und Langlaufstrecke, einem Mehrzweckspielfeld für Ball- und Inlinehockey, einem Klettergarten, einem Rodelhügel und einer Feuerwehrwettkampfbahn.
In Klagenfurt geht es zuerst zur ASKÖ Kärnten. Wie die anderen beiden Dachverbände, SPORTUNION und ASVÖ, ist sie enorm wichtig für den Vereins- und Nachwuchssport. Kaiser und die Staatssekretärin werden mit Geschäftsführer Günther Leikam und Präsident Toni Leikam sprechen.
Hier werden wichtige Grundlagen für Gold, Silber und Bronze geschaffen: das Olympiazentrum Kärnten steht daher ebenfalls auf der Besuchsliste von Kaiser und Schmidt. Den Athletinnen und Athleten werden Sportmedizin, Trainingswissenschaft, Sportpsychologie, Karriereplanung, Ernährungswissenschaft und Sportphysiotherapie geboten. Auch Elina Stary und Thomas Grochar, die gerade Medaillen bei den Paralympischen Winterspielen MILANO CORTINA 2026 geholt haben, werden im Olympiazentrum betreut. Beim Termin vor Ort waren unter anderem Arno Arthofer und Walter Reichel vom Olympiazentrum sowie Florian Gosch und Gaby Madlener vom Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC).
Mit dem Spatenstich am 12. Oktober 2025 erfolgte der offizielle Startschuss für das neue Hallenbad in Klagenfurt. Die Baustelle befindet sich am Südring zwischen dem Wörthersee Stadion und der Leopold-Wagner-Leichtathletikarena. Das Land Kärnten hat mit den bauausführenden Stadtwerken Klagenfurt einen Fördervertrag über insgesamt sieben Mio. Euro bis 2034 abgeschlossen und auch der Bund steht hinter dem Projekt. Erwin Smolle und Gerald Florian werden seitens der Stadtwerke Klagenfurt über den Baufortschritt informieren. Dabei werden auch mehrere Teilnehmende der Landessportreferentenkonferenz anwesend sein. Die Eröffnung des Alpen-Adria Familien- und Sportbades ist im ersten Quartal 2028 geplant. Dann wird hier auch das Olympiazentrum Kärnten einziehen und die topmoderne Infrastruktur nutzen.
Quelle: LPD Kärnten

