Mit einem festlichen Eröffnungskonzert in der Stiftskirche Millstatt haben die Musikwochen Millstatt ihre 49. Spielsaison eingeläutet. Unter dem Motto „Liebe Musik“ erwartet das Publikum bis Ende September ein hochkarätiges Programm mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Kulturreferentin LHStv.in Gaby Schaunig würdigte das Festival als bedeutenden Fixpunkt des Kärntner Kultursommers und als kulturellen Botschafter des Landes.
Wenn Musik Menschen zusammenführt, Generationen verbindet und Grenzen überwindet, dann sind die Musikwochen Millstatt in ihrem Element. Mit dem Eröffnungskonzert „Klassische Kostbarkeiten“ in der Stiftskirche Millstatt ist gestern Abend die 49. Spielsaison des traditionsreichen Festivals feierlich eröffnet worden. Kulturreferentin LHStv.in Gaby Schaunig hob in ihrer Ansprache die besondere Bedeutung der Musikwochen für Kärnten hervor:
„Die Musikwochen Millstatt stehen seit Jahrzehnten für höchste künstlerische Qualität und für die besondere Fähigkeit der Musik, Menschen zusammenzubringen. Sie sind aus dem kulturellen Leben Kärntens nicht mehr wegzudenken.“
Hochkarätiges Programm
Bis Ende September stehen insgesamt 18 Konzerte auf dem Programm. Das Festival spannt dabei einen Bogen von großen Orchesterwerken über Kammermusik und Vokalensembles bis hin zu Opernprogrammen. Das diesjährige Motto „Liebe Musik“ sei dabei bewusst gewählt, erklärte Schaunig: „Das Motto verweist nicht nur auf die Liebe als Quelle künstlerischer Inspiration, sondern auch auf die Liebe zur Musik selbst. Musik öffnet Räume für Begegnung, Verständnis und gegenseitigen Respekt.“ Den Auftakt gestaltete das eigens für die Musikwochen zusammengestellte Millstatt Festival Orchester unter der Leitung von Dirigent Marcus Merkel. Als Solist begeisterte Hornist Daniel Loipold das Publikum in der voll besetzten Stiftskirche.Auch in diesem Jahr verspricht das Festival zahlreiche musikalische Höhepunkte. Zu den Gästen zählen unter anderem die Wiener Sängerknaben, die King’s Singers, das TrioVanBeethoven, das Acies Quartett gemeinsam mit Johannes Ogris sowie Schauspieler Cornelius Obonya bei einem literarisch-musikalischen Abend.
Regional International
Für Schaunig liegt gerade in der Verbindung von regionaler Verwurzelung und internationalem Anspruch die besondere Stärke des Festivals:
„Die Musikwochen Millstatt verbinden regionale Verankerung mit internationalem Anspruch. Diese Mischung macht ihren besonderen Reiz und ihren nachhaltigen Erfolg aus.“
Im Rahmen eines Empfangs präsentierten Intendant Prof. Bernhard Zlanabitnig und Vereinsobmann Josef Pleikner die neue Spielsaison sowie Perspektiven für die kommenden Jahre. Seit ihrer Gründung im Jahr 1977 haben sich die Musikwochen Millstatt zu einer der bedeutendsten Kulturinstitutionen Kärntens entwickelt und strahlen weit über die Landesgrenzen hinaus.
„Mit ihrem vielfältigen Programm, ihrem Bekenntnis zur Nachwuchsförderung und ihrem hohen Qualitätsanspruch leisten die Musikwochen einen unverzichtbaren Beitrag zum kulturellen Profil Kärntens“,
betonte Schaunig abschließend.

