Neue Verbindung: Die Westbahn fährt in den Süden

vli.: LR Sebastian Schuschnig, Bgm. Günther Albel, Intendantin Nadja Kayali, Hans-Peter Haselsteiner, LH Peter Kaiser, LH-Stv. Gaby Schaunig, LR Daniel Fellner (Fotohinweis: LPD Kärnten/Wajand)
Heute, Freitag, lud das private Bahnverkehrsunternehmen Westbahn zu seiner Jungfernfahrt auf der Süd-Strecke. Neben den ÖBB bedient somit auch die private Westbahn als neuer Anbieter im Fernverkehr die Südstrecke zwischen Wien und Villach mit Stopps auch in Kühnsdorf-Klopeiner See, Klagenfurt, Pörtschach und Villach – und das im Regelbetrieb ab 1. März 2026.
 
Vorab gratis testen kann man die Westbahn morgen, Samstag, mit zwei Zügen von Villach Hauptbahnhof nach Kühnsdorf-Klopeiner See. Die Premierenfahrt stand dabei unter dem Motto „Kunst und Kultur auf Schiene in Kärnten/Koroška“. Zahlreiche Kärntner Künstlerinnen und Künstler bespielten die mit Kultursujets gebrandeten Zuggarnituren für die zur Premierenfahrt geladenen Gästen.
Einen Zwischenstopp legte die Westbahn beim Bahnhof Klagenfurt ein, wo der Premierenzug von Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig und LR Daniel Fellner empfangen wurde. Und das zu Klängen des Chors und den Bläsern des Stadttheaters Klagenfurt sowie einer Performance des dazugehörigen Theaterpferds.

Dazu Landeshauptmann Peter Kaiser:

„Mit der neuen Westbahnverbindung in den Süden lässt sich die Jahrhundertchance Koralmbahn für die Menschen in Kärnten noch besser nutzen. Damit bekommt Kärnten eine weitere, schnellere und verlässliche Anbindung an Graz und Wien“,

so Landeshauptmann Peter Kaiser. Auch in kultureller und touristischer Sicht sei die Kooperation und das Kulturbranding mit der Westbahn zu begrüßen.

„Damit wird Kärntens hochqualitative und vielfältige Kulturszene noch stärker sichtbar und in die Welt hinausgetragen“,

so der Landeshauptmann. In den Westbahnzügen liegen kostenlose Programmhefte auf, die das Sommerprogramm der Kärntner Kunst- und Kulturszene aufzeigen.
Bahnstrecken bringen Menschen und (Wirtschafts)Räume zusammen. Davon ist auch LHStv.in Gaby Schaunig überzeugt: „Von der neuen Westbahnverbindung profitieren die Kärntnerinnen und Kärntner und unser Bundesland als gesamter Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort. Diese Zugsverbindung macht Kärnten noch mobiler und attraktiver und wird mit dem Kulturbranding zugleich zum Botschafter für Kultur, Lebensqualität und Gastfreundschaft unseres Bundeslandes“.

Über das zusätzliche Mobilitätsangebot in den Süden freut sich auch Landesrat Daniel Fellner.

Er sieht die Westbahnstrecke nach Kärnten als klare Stärkung der Mobilität und Infrastruktur, von der Kärntens Bevölkerung nur profitieren könne:

„Die neue Westbahnstrecke in den Süden ist ein weiteres Symbol für die Zukunftsfähigkeit von Kärnten. Die Strecke verbindet nicht nur Wien mit Kärnten, sondern auch die Menschen und deren Ideen und Kreativität, den Wirtschaftsraum und unsere Gemeinden.“

Westbahn-Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner:

„Kärnten ist eines der kulturell reichsten Bundesländer Österreichs mit großer Tradition in Literatur, Malerei, Tanz und Bildhauerei. Kärnten ist weit mehr als Kulisse mit Seen oder Bergen. Wenn wir diese Stärken sichtbar machen, wird das Bundesland als Kulturraum noch attraktiver“.

Westbahn-Geschäftsführer Marco Ramsbacher zur neuen Zugverbindung:

„Wenn moderne Mobilität und kulturelle Identität zusammenspielen entsteht ein echter Mehrwert für die Menschen und für die Region. Als gebürtiger Kärntner freut es mich besonders, dass wir mit dem SMILE-Hochgeschwindigkeitszug und unserer neuen Westbahn-Verbindung die Vielfalt Kärntens sichtbar machen.“

Die Premierenfahrt endete beim Bahnhof Villach mit einem großen Festakt und Beiträgen der Stadtkapelle des Eisenbahnmusikvereins, der Jauntaler Trachtenkapelle sowie musikalischer Umrahmung durch Silvia Igerc und Arthur Ottowitz.
Für die künstlerische Gestaltung des Programms zeichneten sich verantwortlich: Nadja Kayali (Carinthischer Sommer), Florian Eisner (Ensemble Porcia), Andreas Ickelsheimer (Heunburg Theater) und Arthur Ottowitz (Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk).
 
Infos zur neuen Westbahnstrecke und zur Kunst- und Kulturkooperation
  • Infos und Buchungen unter www.westbahn.at
  • Kostenlos testen kann man die Westbahn morgen, Samstag, mit zwei Zügen von Villach Hauptbahnhof nach Kühnsdorf-Klopeiner See: Um 14:08 Uhr bzw. 16:08 Uhr heißt es in Villach: Westbahn fährt ab. Von Kühnsdorf-Klopeiner See geht es um 15:19 Uhr und 17:09 Uhr wieder retour nach Villach.
  • Der Regelbetrieb startet am Sonntag, 1. März beginnt. Ab 28. Mai fährt die Westbahn täglich fünfmal von Villach nach Graz und Wien sowie retour.
  • In Kärnten hält die Westbahn in Kühnsdorf-Klopeiner See, Klagenfurt, Pörtschach und Villach.
  • Die Westbahn hat im Herbst 2025 in Kooperation mit der Kärnten Werbung und der Abteilung 14 Kunst und Kultur des Landes Kärnten mehrere Züge mit Kärnten-Sujets darunter auch einen eigenen Zug mit Kultursujets gebrandet. Damit werden die Künstlerstadt Gmünd, das Ensemble Porcia, das Ingeborg Bachmann Haus, der Carinthische Sommer, das Museum Moderner Kunst Kärnten, das kärnten.museum, das Heunburg Theater, das Maria Lassnig Atelier, die Künstlerstadt Bleiburg/Pliberk, das Liaunig Museum in Neuhaus/Suha präsentiert.
  • In den Westbahnzügen auf der Südstrecke liegt auch ein Folder mit dem gesamten Sommer-/Programm der Kunst und Kultur in Kärnten zur freien Entnahme auf.
Quelle: LPD Kärnten