Wohnbau: Land Kärnten hat Klagenfurt 1141 Wohnungen zugesichert

Irritiert zeigt sich der Vorsitzende des Kärntner Wohnbauförderungsbeirates, SPÖ-LAbg. Herwig Seiser, von den heute medial kolportierten Aussagen Patrick Jonkes, dass das Land Kärnten in der Landeshauptstadt kaum gemeinnützigen Wohnbau fördere und „keinen einzigen Euro“ an Fördermitteln zusichere.

„Offenbar kennt Jonke die Stadt, in der er Bürgermeister werden möchte, so gut wie gar nicht. Das Land Kärnten hat von 2022 bis 2029 für die Stadt 1141 Wohneinheiten zugesichert. Diese wurden im Wohnbauförderungsbeirat beschlossen.“

Hunderte vom Land geförderte Wohnungen wurden und werden aktuell in Klagenfurt errichtet.

„Wenn Patrick Jonke mal in Harbach spazieren gehen sollte, kann man ihm nur raten: Augen auf! Hier entstehen bis 2030 insgesamt 850 Wohnungen für rund 3.000 Klagenfurterinnen und Klagenfurter – nur eines von vielen Projekten in der Landeshauptstadt. Insgesamt gibt es nämlich fast 13.000 gemeinnützige Wohnungen in Klagenfurt“,

so Seiser. Weitere bereits umgesetzte Großprojekte der jüngsten Vergangenheit sind die Wohnanlage in der Maximilianstraße mit 148 Wohnungen, das neue Wohnquartier in Viktring mit 230 Wohnungen oder die Häuser in der Leutschacher Straße mit 96 Wohnungen.

„Bei den jüngsten Spatenstichen und Präsentationen für weitere vom Land finanzierte Projekte war der Vizebürgermeister sogar anwesend, etwa in der Dieselgasse, wo Reihenhäuser entstehen“,

merkt Seiser an. Weitere Großvorhaben wie auf den Neunergründen oder beim Schloss Welzenegg stehen kurz vor dem Start. 
Zumindest was Jonkes eigene Aussage, weg von den Schlagzeilen und hin ins Tun kommen zu wollen, angeht, kann ihm Seiser beipflichten, vermisst allerdings entsprechende Taten, die den Worten des Vizebürgermeisters entsprechen würden:

„Gerade erst hat sich der Wohnbauförderungsbeirat mit nicht realisierten Projekten befasst. Die Bürgermeister aller betroffenen Gemeinden waren zu der Sitzung eingeladen und kamen entweder selbst oder schickten informierte Vertreter. Einzig die Stadt Klagenfurt war nicht vertreten.“