Umwelt- und Naturschutz müssen im Alltag der Menschen ankommen

LR Rene Zumtobel Innsbruck, LRin Lagger-Pöllinger Klagenfurt, LR Jürgen Czernohorsuky Wien. Foto: Büro LRin Lagger-Pöllinger
Renaturierung, Ressourcenschonung und klare Anti-Atom-Haltung: Bei der Landesnaturschutzreferent:innen- und Landesumweltreferent:innenkonferenz in Steyr standen zentrale Zukunftsfragen für Österreichs Regionen im Mittelpunkt. Kärntens Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger betonte:

„Es geht um intakte Lebensräume, saubere Luft, weniger Abfall und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.“

Nicht alle Beschlüsse konnten einstimmig gefasst werden. Für Lagger-Pöllinger ist entscheidend, dass politische Entscheidungen dort wirken, wo die Menschen leben.

Landesnaturschutz

Schwerpunkt Landesnaturschutz: Ein zentraler Schwerpunkt der Konferenz der Landesnaturschutzreferent:innen war die Renaturierung. Dabei wurde ein wichtiger Konsens erzielt, um die Mittel für den weiteren Prozess sicherzustellen. Es geht dabei nicht um Naturschutz auf dem Papier, sondern um konkrete Projekte, verlässliche Finanzierung und Programme wie den Biodiversitätsfonds und LIFE.

„Naturschutz braucht Verlässlichkeit. Renaturierung kann nur gelingen, wenn klare Rahmenbedingungen, ausreichende Mittel und die Menschen vor Ort zusammenspielen“,

so Lagger-Pöllinger.

Landesumweltschutz

Schwerpunkt Landesumweltschutz: Bei der Landesumweltreferent:innenkonferenz standen unter anderem Luftqualität, Ressourcenschonung, Altlastensanierung, PFAS-Belastungen, Abfallwirtschaft und betriebliche Umweltprogramme auf der Tagesordnung.

„Guter Umweltschutz braucht klare Regeln und Lösungen, die in der Praxis funktionieren.“,

sagt Lagger-Pöllinger. Klare Position Anti-Atom-Haltung: Kärnten bekräftigte in Steyr auch seine Anti-Atom-Haltung.

„Atomkraft ist keine Zukunftstechnologie. Alte Reaktoren, offene Sicherheitsfragen und ungelöste Endlagerprobleme bleiben ein Risiko. Unsere Linie ist klar: Die Sicherheit der Menschen hat Vorrang“,

betont Lagger-Pöllinger. Abschließend erkärte die Landesrätin:
„Guter Umwelt- und Naturschutz ist kein Gegensatz zu Entwicklung. Er spart Ressourcen, stärkt regionale Kreisläufe und macht unser Land widerstandsfähiger gegenüber den Folgen der Klimaveränderung. Kärnten wird sich weiter dafür einsetzen, dass Entscheidungen nachvollziehbar, wirksam und nah an den Menschen bleiben.“