Nein zum Unterstützungsfonds für Alleinerzieher*innen entlarvt frauenfeindliche Politik der FPÖ.
Die Vorsitzende der SPÖ Frauen Kärnten, Nationalratsabgeordnete Petra Oberrauner, kritisiert scharf das Abstimmungsverhalten der FPÖ im Sozialausschuss des Parlaments. Als einzige Fraktion stimmte die FPÖ gegen den Unterstützungsfonds für Alleinerzieher*innen.
„Die FPÖ beweist erneut, dass ihre Bekenntnisse zu Familienpolitik leer sind, wenn es um konkrete Hilfe geht. Das Nein zum Fonds ist ein Schlag ins Gesicht tausender betroffener Frauen – auch in Kärnten“,
so Oberrauner.
Ein-Eltern-Haushalte sind besonders armutsgefährdet: Laut Statistik Austria haben 48 Prozent ein erhöhtes Armuts- – und Ausgrenzungsgefährdungsrisiko. (Gesamtbevölkerung: 18,6 Prozent). Der Fonds sei ein unverzichtbarer Hebel zur Armutsbekämpfung, weil er direkt dort ansetzt, wo das Geld am dringendsten gebraucht wird.
„Die FPÖ spricht gerne über Sicherheit, lässt Frauen aber im Stich, sobald es um soziale Absicherung geht. Alleinerzieherinnen leisten tagtäglich Enormes für unsere Gesellschaft. Sie verdienen Respekt und Unterstützung, keine kalte Schulter!“,
stellt Oberrauner abschließend klar.

