Hoher Besuch aus dem hohen Norden: Schleswig-Holsteinische Delegation besucht Kärntner Landtag

Gesundheitsreferentin Beate Prettner, SPÖ-LAbg. Ruth Feistritzer, CDU-LAbg. Katja Rathje-Hoffmann, ÖVP-Clubobmann Markus Malle, SPÖ-LAbg. Nicole Schojer, Zweiter Landtagspräsident Christoph Staudacher (FPÖ) sowie Mitglieder der Ausschüsse.

„Der Ruf Kärntens als österreichischer Vorreiter am Gebiet der Gendermedizin ist mittlerweile bis in den Norden Deutschlands vorgedrungen“,

freut sich die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses SPÖ-LAbg. Ruth Feistritzer. 
Heute wurde eine Delegation des Sozialausschusses des Landtages von Schleswig-Holstein im Kärntner Landtag empfangen. Auf der Tagesordnung stand vor allem das Thema Gendermedizin, also dass sich Krankheitsbilder, Therapien und Medikamente auf Frauen und Männer unterschiedlich auswirken und darum unterschiedliche Herangehensweisen erforderlich sind.

„Fortschritte auf dem Gebiet der Gendermedizin ermöglichen es, medizinische Behandlungen noch besser auf den einzelnen Menschen abzustimmen. Desto mehr wissenschaftliche Erkenntnisse und desto mehr politischer Austausch dazu, desto besser für uns alle – genderbewusste Medizin ist nämlich ein Erfolgsrezept für unsere ganze Gesellschaft. Dass Kärnten hier weiterhin eine Pionierrolle einnimmt, halte ich für enorm wichtig“,

so Feistritzer, die der Vorsitzenden des schleswig-holsteinischen Ausschusses, Katja Rathje-Hoffmann, als Präsent ein Buch über Maria Tusch erreichte – jene Klagenfurterin, die 1919 als erste Kärntnerin in den Nationalrat einzog. Schon sie wusste:

„Frauen, ihr müsst selbstbewusst werden!“