Mit dem Projekt „Leistbarer Holz-Hybrid Wohnbau Kärnten“ wird ein standardisiertes und förderfähiges Holz-Hybrid-Bausystem für den mehrgeschossigen Wohnbau entwickelt. Beim Termin mit LH Daniel Fellner, LHStv. Martin Gruber, LRin Marika Lagger-Pöllinger sowie TINAA-Geschäftsführer Sebastian Adami wurde die Bedeutung nachhaltiger Baustoffe, regionaler Wertschöpfung und praxistauglicher Lösungen für Kärnten hervorgehoben.
LH Daniel Fellner:
„Kärnten muss seine Wertschöpfungskette im Land halten und gleichzeitig auf nachhaltige Prozesse und Produkte setzen. Genau darin liegt die Chance dieses Projekts: regionale Stärke, Beschäftigung und Zukunftsperspektiven sinnvoll zu verbinden.“
Für LHStv. Martin Gruber stärkt das Projekt vor allem die heimische Wertschöpfungskette und damit die regionale Holz- und Forstwirtschaft: Holz bedeutet eine enorme Wertschöpfungstiefe – denn vom Baum bis zum fertigen Produkt bleibt der gesamte Prozess in Kärnten. Das bedeutet in herausfordernden Zeiten auch wichtige Versorgungssicherheit. Im Rahmen des TINAA-Netzwerks wollen wir zukünftig noch stärker bundesländerübergreifend zusammenarbeiten.
LRin Marika Lagger-Pöllinger:
„Holz soll dort eingesetzt werden, wo es Sinn macht. Als nachwachsender Rohstoff bietet es großes Potenzial, um kreative Alternativen im Wohnbau und in der Sanierung zu schaffen. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei die Bewusstseinsbildung – in der Bevölkerung, in den Gemeinden und auch in den Schulen. Das ist ein wichtiger Ansporn, diesen Weg weiter zu unterstützen.“
TINAA-Geschäftsführer Sebastian Adami:
„Mit dem Projekt Leistbarer Holz-Hybrid Wohnbau Kärnten entwickeln wir gemeinsam mit der FH Kärnten und Stiftungsprofessor Richard Woschitz ein umsetzbares System für leistbaren Wohnbau.
Entscheidend ist dabei das ganzheitliche Planen – vom Entwurf bis zur Ausführung müssen alle Beteiligten mitdenken und zusammenarbeiten, um die qualitativ beste und wirtschaftlich attraktivste Lösung zu erreichen.
Deshalb laden wir Unternehmen, Bauträger und Institutionen ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.“
Auch Sanierungen mit Holzschwerpunkt, etwa bei Feuerwehrhäusern, sollen stärker mitgedacht werden. Das Projekt läuft von 2025 bis 2026 und wird vom Land Kärnten mit 20.000 Euro unterstützt.
Quelle: LPD Kärnten