Kärnten stärkt mobile Hospizbegleitung

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Würde, Menschlichkeit und Beistand bis zuletzt: Mit diesem klaren Bekenntnis hat die Kärntner Landesregierung auf Antrag von Gesundheitslandesrätin Beate Prettner heute, Dienstag (16. September 2025), die Fortführung und den Ausbau der mobilen Hospizbegleitung in Kärnten beschlossen. 2025 stehen dafür knapp 800.000 Euro, zweckgewidmet aus dem Hospiz- und Palliativfonds des Bundes, zur Verfügung.

„Niemand soll in Kärnten am Ende seines Lebens allein sein. Wir sichern mit dem heutigen Beschluss nicht nur bestehende Angebote, sondern schaffen auch bessere Rahmenbedingungen für alle, die diese wichtige Arbeit haupt- und ehrenamtlich leisten“,

erklärt Prettner.

Mobile Teams werden koordiniert

Zusätzliche Mittel fließen für die Aufstockung der hauptamtlichen Koordinationskräfte, welche den rund 320 ehrenamtlich tätigen Hospizbegleiterinnen und -begleitern in Kärnten zur Seite stehen, um den Qualitätskriterien des Bundes nachzukommen. Damit wird gewährleistet, dass die 27 mobilen Hospizteams für Erwachsene und ein mobiles Team für Kinder und Jugendliche auch künftig flächendeckend, qualitätsvoll und professionell arbeiten können.

„Hospizbegleiterinnen und -begleiter schenken schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen Nähe, Zeit und Menschlichkeit. Dieses Engagement verdient unsere volle Unterstützung – organisatorisch, finanziell und gesellschaftlich“,

so Prettner.

Was machen die mobilen Hospizteams?

Die mobilen Hospizteams – getragen von Diakonie de La Tour, Caritas Kärnten und Rotem Kreuz Kärnten – begleiten Menschen dort, wo sie leben: zu Hause, in Pflegeheimen oder im Krankenhaus. Sie bieten psychosoziale Unterstützung, Beratung, Trauerbegleitung und helfen, den Übergang zwischen Versorgungsstrukturen zu gestalten. Neben der mobilen Begleitung gibt es in Kärnten auch eine stationäre Hospizstation in der Gemeinde Treffen.

Mittel für Palliativteams fließen

Auch die Palliativversorgung war in der heutigen Regierungssitzung Thema: Genehmigt wurde die Auszahlung der Mittel aus dem Hospiz- und Palliativfonds für die drei mobilen Palliativteams für Erwachsene am Klinikum Klagenfurt, LKH Villach und Krankenhaus St. Veit sowie für die zwei mobilen Teams für Kinder und Jugendliche, eingerichtet am Klinikum Klagenfurt und am LKH Villach. 2024 fielen 3,75 Millionen Euro dafür an – 2,5 Millionen Euro fließen aus Bundesmitteln und Mitteln der Sozialversicherung, 1,25 Millionen Euro betrug der Landesanteil. 

„Unser Ziel ist es, dass jede und jeder in Kärnten – unabhängig vom Wohnort – auf eine würdevolle Begleitung in einem schwierigen Lebensabschnitt vertrauen kann“,

so Prettner abschließend.
 
Quelle: LPD Kärnten