LH Kaiser: 13 Preise auf Kulturgremiumsvorschlag beschlossen – Zustimmung zu Bundesgesetzänderung zur Messengerüberwachung – 21 neue Landeslehrlinge – Anna Knoltsch ist neue Strahlenschutzbeauftragte
Die Mathematikerin Barbara Kaltenbacher von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt bekommt heuer den mit 20.000 Euro dotierten Kulturpreis des Landes Kärnten im Bereich Naturwissenschaften/technische Wissenschaften. Das teilte Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser gestern, Dienstag, im Pressefoyer nach der Regierungssitzung mit. Die insgesamt 13 Preisträgerinnen und Preisträger wurden auf Vorschlag des Kulturgremiums einstimmig von der Landesregierung beschlossen. Die Preisverleihung findet laut Kaiser am 21. November um 18.00 Uhr im Klagenfurter Lakesidepark statt.
Bei der Kulturpreisverleihung werden laut Kaiser auch noch drei Würdigungspreise zu je 8.000 Euro verliehen. Sie gehen an Maximilian Achatz im Bereich darstellende Kunst und Beny Meier für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Architektur und für Verdienste um die Baukultur.
„Der dritte Würdigungspreis geht an Valentin Oman im Bereich bildende Kunst. Er feiert am 14. Dezember, dem Tag der Eröffnung der Koralmbahn, seinen 90. Geburtstag“,
so der Kulturreferent.
Mit dem Anerkennungspreis für besondere Leistungen im Bereich der freien Kulturarbeit gehen zudem 7.000 Euro an Lendhauer, den Verein zur Belebung des Lendkanals. Weiters vergeben werden acht Förderungspreise zu je 5.000 Euro: David Mase (bildende Kunst), Florian Zambrano Moreno (darstellende Kunst), Luca Mussnig (elektronische Medien, Fotografie und Film), Alina Lindermuth (Literatur), Christof Ressi (Musik), Agnes Schnabl (Volkskultur), Rahel More (Wissenschaft) und Herbert Wagner (Naturwissenschaften/ technische Wissenschaften). Insgesamt werden bei der Kulturpreisverleihung 91.000 Euro vergeben.
Als Personalreferent teilte Kaiser mit, dass das Land heuer 21 neue Lehrlinge in acht Lehrberufen aufgenommen habe.
„Zwei Drittel von ihnen machen die Lehre mit Matura“,
zeigte sich Kaiser stolz.
Insgesamt hat das Land Kärnten aktuell 94 Lehrlinge in 14 Lehrberufen. Offiziell zur Strahlenschutzbeauftragten des Landes Kärnten bestellt wurde heute Anna Knoltsch. Sie folgt in dieser Funktion auf Rudolf Weissitsch, der in den Ruhestand gewechselt ist.
Der Landeshauptmann teilte außerdem mit, dass Kärnten der Bundesgesetzänderung zur Messengerüberwachung aktiv zugestimmt habe. Die Landesregierung war nach dem Attentat von Villach ein Initiator dieser Maßnahme gegen Radikalisierungen über Messengerdienste.
Quelle: LPD Kärnten

