NIEMALS VERGESSEN – 12. FEBRUAR 1934

SPÖ-LPV LH Peter Kaiser, LR Sara Schaar, LR Beate Prettner, BR Manfred Mertel, 1. LT-Präs. Reinhart Rohr, 2. LT-Präs. Andreas Scherwitzl, BR Claudia Arpa, NR Petra Oberrauner, LT-Abg. Stefan Sandrieser, Paulina Herzog, SPÖ-LGF Andreas Sucher, RI Leiter Harry Koller, Vertreter:innen der SJG sowie weitere Funktionär:innen und Mitglieder
Heute, am 12. Februar, jährt sich einer der dunkelsten Tage der österreichischen Geschichte zum 90. Mal. Der Februaraufstand 1934 markierte den Beginn des autoritären Faschismus in Österreich und führte zu einem blutigen Bürgerkrieg, der die demokratischen Strukturen des Landes zerschlug. Mit dem Verbot der Sozialistischen Partei, der Gewerkschaften und sämtlicher sozialistischer Organisationen wurde ein massiver Angriff auf die Arbeiterbewegung und ihre Errungenschaften verübt. Mutige Freiheitskämpfer zahlten für ihren Widerstand mit ihrem Leben, ihrer Freiheit oder mussten ins Exil fliehen. Ihr Einsatz für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und die Rechte der arbeitenden Bevölkerung bleibt unvergessen.

Erinnern heißt mahnen

Heute, 91 Jahre später, ist das Gedenken an den Februar 1934 nicht nur eine historische Verpflichtung, sondern eine Mahnung an die Gegenwart.

„Die Situation, dass wir hier stehen und zurückblicken, erlaubt es uns, Vergleiche zu damals zu ziehen“,

so Landeshauptmann Peter Kaiser.

Wehret den Anfängen – aktueller denn je

„Die heutigen Voraussetzungen einer liberalen Demokratie erfordern dringendsten Widerstand gegen Diktatur und Faschismus – auf parlamentarischer und politischer Ebene. Widerstand in der Argumentation, der darauf hinweist, was geschehen ist. ‘Wehret den Anfängen’ ist aktueller denn je“,

betonte Kaiser in seiner Rede. Die Sozialdemokratie müsse sich klar positionieren.

Weichenstellung für die Zukunft

Die kommenden Wochen und Monate werden eine entscheidende Weichenstellung für die Zukunft unseres Landes sein.

„Wir sind gefordert, mehr als jemals zuvor“,

so Kaiser weiter.
Demokratie, soziale Gerechtigkeit und der Kampf gegen jede Form von Faschismus sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern Aufgaben, die täglich aufs Neue verteidigt werden müssen. Der 12. Februar ist eine Verpflichtung: Niemals vergessen!
Die Gedenkveranstaltung endete am Grab des Freiheitskämpfers und späteren Kärntner Landtagspräsidenten Hans Pawlik, an dessen Leben und Wirken Heinz Pichler (Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen) erinnerte. Neben SPÖ-Landesparteivorsitzenden Landeshauptmann Peter Kaiser nahmen auch Landesrätin Sara Schaar, Landesrätin Beate Prettner, Bundesrat Manfred Mertel, 1. LT- Präsident Reinhart Rohr, 2. LT- Präsident Andreas Scherwitzl, Bundesrätin Claudia Arpa, Nationalrätin Petra Oberrauner, LT-Abg. Stefan Sandrieser, Paulina Herzog, SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher, Renner Institut Leiter Harry Koller, Vertreter:innen der SJG sowie weitere Funktionär:innen und Mitglieder, teil.