Sicherheit, Vorsorge und Zukunft: Kärnten investiert in den Schutz der Menschen

Landeshauptmann Daniel Fellner stellte dabei Maßnahmen in den Mittelpunkt, die das Leben der Menschen schützen, ehrenamtliches Engagement stärken und den Wirtschaftsstandort Kärnten absichern. Foto: LPD Kärnten
Kärnten setzt weiterhin auf Sicherheit, Prävention und Investitionen in die Zukunft. Im Rahmen der Regierungssitzung präsentierte Landeshauptmann Daniel Fellner mehrere zentrale Beschlüsse, die von der Finanzierung des Rettungswesens über den Lawinenwarndienst bis hin zur Modernisierung der Fachberufsschule Völkermarkt reichen.

„Mit den entsprechenden finanziellen Mitteln des Landes, durch ehrenamtliches Engagement und durch Know-how schaffen wir mit dem Lawinenwarndienst und den freiwilligen Feuerwehren Schutz und Sicherheit für die Bevölkerung. Prävention durch Information kann Leben retten“,

betonte Fellner. Gleichzeitig verwies er darauf, dass Investitionen in Bildung und Ausbildung ebenso ein wesentlicher Beitrag zur Zukunftssicherung Kärntens seien.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Sicherheitsstrategie ist der Lawinenwarndienst Kärnten. Im vergangenen Winter wurden an 158 aufeinanderfolgenden Tagen aktuelle Lawinenberichte veröffentlicht. Mehr als 103.000 Zugriffe auf die Informationsangebote zeigen die hohe Bedeutung dieses Services. Fellner appellierte an die Eigenverantwortung der Wintersportlerinnen und Wintersportler:

„Ein schöner Tag, den aktive Menschen im Gelände verbringen wollen, soll nicht tragisch enden. Eigenverantwortung, entsprechende Ausrüstung und aktuelle Informationen sollen Leben retten.“

Große Anerkennung

Große Anerkennung sprach der Landeshauptmann auch den Kärntner Feuerwehren aus. Mehr als 20.000 Frauen und Männer leisten ihren Dienst ehrenamtlich und rückten im vergangenen Jahr zu rund 17.000 Einsätzen aus. Dabei konnten 1.093 Menschenleben gerettet werden.

„Mehr als 20.000 Frauen und Männer stellen ihre Zeit, ihr Können und ihren Mut ehrenamtlich in den Dienst der Gesellschaft. Nicht in allen Ländern Europas gibt es diese Form des Schutzes und des Ehrenamtes“,

sagte Fellner. Auch das Rettungswesen bleibt ein zentraler Schwerpunkt. Das Land Kärnten stellt dafür 16,6 Millionen Euro bereit, um die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung weiterhin sicherzustellen. Gleichzeitig setzt sich Fellner auf Bundesebene für eine nachhaltige Finanzierung des Rettungswesens ein.
Neben Sicherheit und Schutz investiert das Land auch in die Zukunft junger Menschen. Mehr als 25 Millionen Euro fließen in die Sanierung, Modernisierung und den Ausbau der Fachberufsschule Völkermarkt.

„Damit erhalten junge Menschen eine adäquate und zukunftsfähige Ausbildung und wir sichern den Wirtschaftsstandort, weil es um die Arbeitskräfte der Zukunft geht“,

erklärte Fellner.

Weitere Beschlüsse

Weitere Beschlüsse der Regierung betreffen den Ausbau von Präventionsangeboten in der Kinder- und Jugendhilfe. So wird die Förderung des Soziallotsen „wohin?“ deutlich erhöht. Kinder- und Jugendschutzreferent Peter Reichmann sieht darin eine wichtige Investition in die Zukunft:

„Prävention schützt Kinder besser als jede spätere Reparaturpolitik. Frühzeitige Unterstützung hilft Familien in belastenden Situationen und verhindert oftmals kostenintensive Folgemaßnahmen.“

Darüber hinaus wurde ein sechs Millionen Euro schweres Schutzprojekt in den Gemeinden Winklern, Rangersdorf und Stall beschlossen. Ziel ist die Wiederherstellung und Sicherung von Schutzwäldern sowie der Schutz von Siedlungsräumen und wichtiger Infrastruktur vor Naturgefahren.

„Mit diesem Beschluss stellen wir sicher, dass die notwendigen Schutzmaßnahmen langfristig umgesetzt werden können. Das bedeutet mehr Sicherheit für die Menschen vor Ort“,

erklärte Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.