Das Fördervolumen des Landes Kärnten beträgt 2025 knapp zwei Millionen Euro. Das Therapieangebot für junge Menschen mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen gestaltet sich wohnortnah und professionell.
Die Kärntner Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung (29. Juli 2025) auf Antrag von Landesrätin Beate Prettner den Fortbestand der Therapiezentren für Kinder und Jugendliche (PTA), seit 38 Jahren betrieben von der AVS, finanziell abgesichert. Die heute, Dienstag, beschlossene Förderung für das Jahr 2025 beträgt knapp zwei Millionen Euro. Die aktuellen Inanspruchnahmezahlen zeigen, dass das Angebot nach wie vor auf wachsende Nachfrage stößt: Insgesamt wurden 2024 1.781 Kinder und Jugendliche in den PTA betreut – das ist ein Zuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und entspricht 19.655 Therapie-Einheiten im Jahr 2024.
„Diese Zahlen bestätigen die hohe Qualität und die Notwendigkeit dieser Angebote für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen, Mehrfachbehinderungen oder verschiedensten körperlichen Beeinträchtigungen. Jedes Kind, das Unterstützung braucht, soll diese auch bekommen – wohnortnah, professionell und niederschwellig“,
so Prettner, Referentin für Gesundheit und Chancengleichheit.
Vielfältiges Therapieangebot
Eine Therapie in den PTA erfolgt nach ärztlicher Zuweisung. Insgesamt wurden 2024 im Bereich Physiotherapie 13.554 Therapie-Einheiten geleistet, 4.734 in der Logopädie und 1.367 in der Ergotherapie. Die Angebote in den PTA reichen von klassischer Physiotherapie bis hin zu tiergestützten Interventionen, Hippotherapie oder therapeutischem Klettern.
Flächendeckende Physiotherapie
Besonders erfreulich ist, dass das Angebot nicht nur wächst, sondern zunehmend wohnortnah in den Bezirken in den AVS-Sozialzentren verfügbar ist. Physiotherapie gibt es bereits flächendeckend in allen Kärntner Bezirken.
„Ziel der AVS-Therapiezentren ist es, die ambulanten Angebote in diesem Bereich zu stärken und somit kostenintensive stationäre Unterbringungen zu reduzieren. Ich danke den Mitarbeitenden in den PTA, die sich nicht nur bestens um die Kinder und Jugendlichen kümmern, sondern auch die Eltern bzw. Familien umfassend beraten und begleiten“,
so Prettner.
Quelle: LPD Kärnten

